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Was ist E-Mail-Marketing überhaupt?

Wir alle kennen diese Situation: Öffnen wir unser E-Mail-Postfach und sichten unsere neuen E-Mails, so sind mehr als die Hälfte von ihnen dazu da, uns neue Produkte zu verkaufen. Die Meisten davon landen häufig im so genannten Spam-Ordner. Doch ist dies wirklich E-Mail-Marketing?

Nein! Diese E-Mails werden in der Marketingbranche als Werbemails bezeichnet.

Es geht bei E-Mail-Marketing nicht darum, die Frage zu beantworten, wer am besten spamt. E-Mail-Marketing ist dafür da, durch gezielte E-Mails die Beziehung zu Ihren bestehenden wie auch zu Ihren Neukunden zu verbessern. Hierbei unterscheidet man zwei Arten des               E-Mail-Marketings: Zum einem das „Eins zu Eins Marketing“ und zum anderen das „Eins zu Vielen Marketing“.  Die Erstellung eines Newsletters ist beispielsweise ebenfalls eine Form des E-Mail-Marketings.

Beim „Eins zu Eins E-Mail-Marketing“ geht es darum, individuell auf den einzelnen Kunden abgestimmte, E-Mails zu versenden.

Beispiel: Sie sind Inhaber eines Schuhgeschäfts. Eine Ihrer Stammkundin kauft besonders gerne Schuhe von einer bestimmten Marke. Sie schicken ihr deshalb als Marketing-Mittel eine auf diese Kundin abgestimmte E-Mail. In dieser E-Mail informieren Sie die Kundin über die neuesten Modelle dieser Marke. Außerdem geben Sie ihr durch einen Rabatt Code die Möglichkeit, das neueste Paar Schuhe dieser Marke 10% günstiger zu erhalten.

Wird jedoch eine E-Mail an beliebig viele Personen gesendet, dann spricht man von „Eins zu Vielen E-Mail-Marketing“.

Beispiel: Wieder in der Situation als Inhaber des Schuhgeschäftes:

Sie schicken an allen Personen in Ihrem E-Mail-Verteiler eine Werbemail. In der E-Mail berichten Sie über die neuesten Aktionen in Ihrem Geschäft. Diese E-Mail wird an alle Personen versendet, egal ob Mann oder Frau, Jung oder Alt, Schuhliebhaber der Marke … oder nicht. Jeder bekommt diese E-Mails.

Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Zielgruppe

Stellen Sie sich vor, Sie erhalten beide E-Mails. In welcher der beiden E-Mails würden Sie sich eher angesprochen fühlen bzw. eher eines der rabattreduzierten Schuhe kaufen?                                                                                                                                                                   Bei mir persönlich zum Beispiel, landen fast alle E-Mails des zweiten Beispiels in dem Spam Ordner. Ich denke bei vielen von Ihnen, ist das der gleiche Fall. Die Menschen haben es satt, unpersönliche Werbemails zubekommen. Wir müssen doch nur mal überlegen, wie viele E-Mails jeder von uns auf seinen E-Mail-Account bekommt. Würden Sie unter all diesen Massen an Mails, eher die Mail mit der Begrüßung „Sehr geehrte Damen und Herren“ oder mit „Schönen guten Tag Frau Müller“ durchlesen?
Es ist also von entscheidender Bedeutung, dass die E-Mails ,die sie senden eine hohe Relevanz für den Empfänger haben. Sonst wird Ihre E-Mail in den meisten Fällen gar nicht erst gelesen.

Braucht man dieses E-Mail Marketing noch? Es gibt doch Social Media?

Eine Frage, die in den letzen Jahren sehr oft gestellt wird, ist, ob man dieses E-Mail Marketing überhaupt noch braucht. Heutzutage kann Werbung perfekt individualisiert über die social Media Kanälen verbreitet werden. Hierzu möchte ich Ihnen kurz ein paar Fakten nennen, welche vom Unternehmen Salesforce erhoben wurden:

• Im Jahr 2018 wird die Zahl von 4,3 Milliarden E-Mail Accounts erreicht werden.
• Für jeden in E-Mail-Marketing investierten Euro kommt durchschnittlich der vierfache Ertrag zurück.
• 44 Prozent der E-Mail-Empfänger tätigten einen Kauf auf Basis einer Werbe-Mail.

Meiner Meinung nach sagen diese Fakten alles aus, was zu diesem Thema gesagt werden muss. Klar ist, Social Media Marketing ist immens wichtig für Unternehmen. Deswegen bieten wir von Webuilder auch diese Dienstleistung an. Aber E-Mail-Marketing ist und bleibt eine Säule des Online Marketings.

„Geben, geben, geben und dann erst nehmen“

Ganz wichtig zu verstehen ist, dass E-Mail-Marketing etwas mit geben und nehmen zu tun hat. Sie müssen den Kunden das Gefühl geben, dass sie wissen was er möchte und das sie ihn gerne mit seinen Problemen helfen möchten. Versuchen Sie also nicht in jeder E-Mail, die Sie senden, Ihren Kunden etwas verkaufen zu wollen. Sondern geben Sie erst, bevor Sie nehmen.                                                                                                                            Sind Sie bspw. immer noch der oben erwähnte Schuhverkäufer, dann könnten Sie Ihrer Kundin bspw. in einer E-Mail erklären, wie Schuhe richtig gepflegt werden, damit sie länger halten. Bevor Sie dann erst in der nächsten Mail, von den Sommerangeboten 2018 schreiben. Bauen Sie also eine Beziehung zu Ihren Kunden auf, bevor Sie versuchen, den Kunden etwas über eine E-Mail verkaufen zu wollen. Alles getreu nach dem Motto: „Erst geben und dann nehmen.“
Fazit
Zum Schluss ist nur noch kurz zu sagen: E-Mail Marketing ist nicht etwas kurzfristiges, was man mal eben so betreibt. Nehmen Sie sich Zeit zum schreiben der Mails und lernen Sie Ihren Kunden so besser kennen. Wir von Webuilder empfehlen Ihnen eine Datenbank, mit den Vorlieben und Notizen zu Ihren Kunden zu erstellen. Da Sie Ihren Kunden eine E-Mail zusenden können, welche wirklich perfekt auf Ihn zugeschnitten ist. Falls Sie noch weitere Fragen haben, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir helfen Ihnen selbstverständlich gerne.